Derbysieg in Neunkirchen

Der 1. FC Igersheim trat am vergangenen Spieltag zum Derby bei der SGM Althausen/Neunkirchen an. Dabei wollte der FC von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht werden.

Auf dem rutschigen Geläuf begann die Partie zunächst mit gegenseitigem Abtasten. Die Gastgeber agierten häufig mit langen Bällen und machten es dem FC dadurch nicht einfach, richtig ins Spiel zu finden. Igersheim spielte nach vorne teilweise zu hektisch, wodurch die vorhandenen Räume nicht konsequent genutzt werden konnten. Defensiv stand man allerdings sicher und ließ nur wenig zu.

In der 30. Minute konnte Aleksander Ilic einen Eckball annehmen und aus kurzer Distanz zum 1:0 einschieben. Bis zur Halbzeit passierte anschließend nicht mehr viel, sodass der FC mit der knappen Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kam Igersheim deutlich besser aus der Kabine. Nach einem langen Ball setzte sich Nikola Ilic gegen seinen Gegenspieler durch und legte den Ball in die Mitte, wo sein Bruder Aleksander Ilic nur noch zum 2:0 einschieben musste. Nur zwei Minuten später erhöhte MJ Nocillas auf 3:0.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der FC die Partie eigentlich voll im Griff. Vieles deutete darauf hin, dass die drei Punkte sicher nach Igersheim gehen würden. Doch dann wurde es noch einmal unnötig spannend. In der 66. Minute verkürzte Althausen/Neunkirchen per Elfmeter auf 3:1.

In der Folge versäumte es der FC, den Deckel endgültig draufzumachen und auf 4:1 zu erhöhen. Stattdessen fand Igersheim mit zunehmender Spieldauer immer weniger zu seinem Spiel zurück. In der 80. Minute kamen die Gastgeber durch einen weiteren Treffer auf 3:2 heran.

Die Schlussphase wurde dadurch noch einmal hektisch. Der FC war nun vor allem damit beschäftigt, den eigenen Kasten zu verteidigen, brachte die knappe Führung jedoch über die Zeit und konnte die drei Punkte aus Neunkirchen mit nach Igersheim nehmen.

Am Freitag wartet bereits das nächste Derby. Um 17:45 Uhr empfängt der 1. FC Igersheim die SGM Markelsheim/Elpersheim zum nächsten Nachbarschaftsduell.

D. Smolka

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert